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Als wir uns um 16:00 trafen, um den Aufbau für den Gottesdienst zu beginnen, , war noch offen, ob wir auf die Wiese von Hubertus König oder in die Halle des Geflügelzüchtervereins gehen. Wir entschieden uns dann doch für die sichere Halle, was sich durch einige Schauer kurz danach auch als richtige Entscheidung erwies.

Auch wenn es dort etwas warm war, waren wir vor Regen und Windböen geschützt.

Den Gottesdienst um 18:30 eröffnete Pfarrer Thomas Klemm und begrüßte neben den anwesenden Menschen auch drei Hunde und die Geflügeltiere rund um die Halle, welche die Feier durch ihr Gezwitscher und Gegacker im Hintergrund bereicherten.

Christiane Müller führte mit einigen Gedanken zum Zusammenleben von Mensch und Tier zum Thema hin, bevor drei Ministranten die Kyrierufe vortrugen.

In der Lesung erzählte Bianca Mattolat von der Arche Noah. Alle Tiere wurden nach der Sinnflut in die Welt entlassen und Gott setzte als Zeichen seines Bundes mit den Menschen und Tieren den Regenbogen in den Himmel.

Vor dem Evangelium brachte Thomas Klemm Bewegung in die Halle, als er die Besucher einlud, das „Hallelu, Hallelu, Hallelu, Halleluja (Mädchen und Frauen) „Preiset den Herrn“ (Buben und Männer) nach Geschlechtern getrennt und mit Aufstehen und Hinsetzen zu singen.

Das Evangelium handelte von der Zeit nach der Taufe Jesu im Jordan, wie er in die Wüste zog und dort mit den wilden Tieren lebte. Während der Predigt las Hubertus König eine Legende über Franz von Assisi, der den Wolf von Gubbio zähmte.

Bei den Fürbitten ging es darum, dass wir versuchen wollen mit allen Lebewesen auf dieser Welt im Einklang zu leben.

Nach der Kommunion wurden die anwesenden Hunde einzeln durch Thomas Klemm gesegnet und dabei kräftig mit Weihwasser bespritzt.  Es wurden auch die Tiere auf dem Gelände des GZV und bei uns zuhause mit Segen bedacht

Zum Abschluss konnten wir bei den letzten Strophen von „Laudato si“, angelehnt an den Sonnengesang des Franz von Assisi, Gott und seine Schöpfung mit lauter Stimme loben.

Alle Lieder wurden professionell und leidenschaftlich begleitet von Christian Lenhard am Keyboard. Nur beim Eingangslied war die Musikanlage kurz ausgefallen, so dass wir a cappella sangen. Aber auch das war unter der gesanglichen Führung von Pfarrer Thomas Klemm kein Problem.

Nach dem Gottesdienst halfen noch viele fleißigen Hände, um alles wieder zusammenzupacken und aufzuräumen. Vielen Dank für die Unterstützung.

Natürlich auch herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam mit Daniela Griebel, Bianca Mattolat, Sabine und Hubertus König, Thomas Klemm und Matthias Wetterich; ferner an alle, die sich auch kurzfristig überzeugen ließen einen Teil der Gebete und die Fürbitten vorzutragen, an Christian Lenhard für die musikalische Begleitung und den Geflügelzüchterverein für die Bereitstellung der Halle.

Wir werden sicherlich auch im nächsten Jahr einen Open-Air-Gottesdienst einplanen und wenn es nur dazu dient, etwas Regen nach Grettstadt zu holen.

 

Für den Pfarrgemeinderat

Matthias Wetterich

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