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Wem gehört das Land? – Nicht nur in der aktuellen Situation in Europa merken viele Menschen, dass Grenzen aufgerichtet werden. Durch den Flüchtlingsstrom aus Syrien und Afrika stellt sich die Frage auch uns die uralte Frage: Wem gehört (nach biblischen Verständnis) das Land?Im Alten Testament hat sich das Volk Israel immer wieder damit existentiell auseinandergesetzt. Durch die Landnahme und Eroberung (Buch Josua) des fruchtbaren Kanaan gelang es den Stämmen Israels, vom Nomandenvolk zu einem Königreich zu werden. Bis heute ist für die Israeliten das Königreich von David und Salomo (1ooo bis 931 v. Chr.) eine grundlegendes Argument zu sagen: Uns gehört das Land zwischen Jordan im Osten, dem Mittelmeer im Westen, den Golanhöhen im Norden und dem Golf von Akaba im Süden!Uns gehört das Land…!?……..Stimmt das aber so? fragen sich viele Menschen in Israel, vor allem die Palästinenser.

Der Pfarrgemeinderat hat sich deshalb als Bibelabend das Thema ausgesucht. Ich will versuchen, anhand wichtiger historischer Daten und der (vielschichtigen) Theologie des Alten Testaments aufzuzeigen: Land ist immer etwas, was mit dem Bund Gottes mit den Menschen (Gen 15) zu tun hat. Grenzen sind also immer nur vorläufig, auch wenn wir Menschen im Moment das Gefühl haben, sie sind die einzigen Möglichkeit eines geordneten globalen Zusammenlebens.

Der Bibelabend findet statt im Kardinal-Döpfner-Zimmer (Schweinfurter Str. 76, Pfarrheim St. Matthias, rechter Eingang). Selbstverständlich ist er ökumenisch und es alle willkommen, die sich für das Thema interessieren.

Nicht nur in der aktuellen Situation in Europa merken viele Menschen, dass Grenzen aufgerichtet werden. Durch den Flüchtlingsstrom aus Syrien und Afrika stellt sich die Frage auch uns die uralte Frage: Wem gehört (nach biblischen Verständnis) das Land?

Im Alten Testament hat sich das Volk Israel immer wieder damit existentiell auseinandergesetzt. Durch die Landnahme und Eroberung (Buch Josua) des fruchtbaren Kanaan gelang es den Stämmen Israels, vom Nomandenvolk zu einem Königreich zu werden. Bis heute ist für die Israeliten das Königreich von David und Salomo (1ooo bis 931 v. Chr.) eine grundlegendes Argument zu sagen: Uns gehört das Land zwischen Jordan im Osten, dem Mittelmeer im Westen, den Golanhöhen im Norden und dem Golf von Akaba im Süden!
Uns gehört das Land…!?……..Stimmt das aber so? fragen sich viele Menschen in Israel, vor allem die Palästinenser.

Der Pfarrgemeinderat hat sich deshalb als Bibelabend das Thema ausgesucht. Ich will versuchen, anhand wichtiger historischer Daten und der (vielschichtigen) Theologie des Alten Testaments aufzuzeigen: Land ist immer etwas, was mit dem Bund Gottes mit den Menschen (Gen 15) zu tun hat. Grenzen sind also immer nur vorläufig, auch wenn wir Menschen im Moment das Gefühl haben, sie sind die einzigen Möglichkeit eines geordneten globalen Zusammenlebens.

Der Bibelabend findet statt im Kardinal-Döpfner-Zimmer (Schweinfurter Str. 76, Pfarrheim St. Matthias, rechter Eingang). Selbstverständlich ist er ökumenisch und es alle willkommen, die sich für das Thema interessieren.


Rainer Weigand, Pastoralreferent in St. Matthias

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